Liefertreue ist eine Lüge,
wenn Sie sie falsch messen
YouTube
Viele Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau messen ihre Liefertreue irgendwie und ziehen daraus dann die falschen Schlüsse. Kennzahlen wie OTD oder OTIF werden häufig verwendet, ohne klar zu definieren, was damit eigentlich gemessen werden soll.
In einem neuen YouTube-Video erklärt Raphael Juda, warum die klassische Betrachtung der Liefertreue insbesondere im Projektgeschäft zu verzerrten Ergebnissen führt. Gerade in Engineer-to-Order-Prozessen mit langen Durchlaufzeiten, unterschiedlichen Incoterms und kundenbedingten Verschiebungen wird deutlich: Der vertragliche Liefertermin allein sagt oft wenig über die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Organisation aus.
Im Video wird erläutert, warum es entscheidend ist, zwischen interner Performance, Kundenzufriedenheit und finanziellen Effekten zu unterscheiden. Anhand einer klaren Logik zeigt Raphael Juda, weshalb die interne Versandbereitschaft ein zentraler Referenzpunkt für eine ehrliche Messung der Liefertreue ist und wie Unternehmen dadurch externe Einflussfaktoren, wie Kundenverzögerungen oder Transportbedingungen, sauber aus der Bewertung herauslösen können.
Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie sich Liefertreue entlang der einzelnen Projektphasen sinnvoll messen lässt. Statt eine einzige Kennzahl zu überfrachten, können Teilkennzahlen für Engineering, Einkauf, Fertigung oder Montage helfen, Ursachen für Terminabweichungen gezielt zu identifizieren und systematisch zu verbessern.
Das Video richtet sich an Geschäftsführer, Projektleiter und Verantwortliche im Maschinen- und Anlagenbau, die ihre Terminperformance realistisch bewerten und ihre Organisation nachhaltig leistungsfähiger aufstellen wollen.
Mehr dazu erfahren Sie im YouTube-Video:
Mehr aus unserem Newsroom
Entdecken Sie weitere Fachbeiträge, Insights und aktuelle News rund um Prozessoptimierung im Maschinenbau.